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Kauffrau / Kaufmann im Einzelhandel
Verkäuferin / Verkäufer im Einzelhandel
Stand: 01.10.2012

Quelle: APO-BK, Anlage A1
Tätigkeit
Perspektiven/Berufliche Weiterbildung
Aufstiegsfortbildung
Zugangsvoraussetzung
Dauer der Ausbildung
Fächer
Lernfelder
Berufsschultage Schuljahr 2012-2013
Prüfungen
Weitere Informationen
Ansprechpartner
Verkäufer/innen und Kaufleute im Einzelhandel informieren und beraten Kunden und verkaufen Waren aller Art. Außerdem arbeiten sie im Einkaufs- und Lagerwesen, übernehmen betriebswirtschaftliche Aufgaben im Personal- und Rechnungswesen und wirken bei der Sortimentsgestaltung sowie bei Marketingaktionen mit.

Als Verkäufer/in und als Kauffrau/-mann im Einzelhandel vermitteln Sie zwischen den Kunden und der Ware. Sie sind kompetenter Ansprechpartner der Kunden und sollen durch Einsatz der Verkaufstechniken die Sachprobleme der Kunden ermitteln und sinnvolle Lösungen durch Waren Ihres Sortimentes vorstellen. Sie benötigen eine positive Einstellung zu anderen Menschen und sollten gerne den Kontakt zu vielen verschiedenen Kunden suchen.

Hauptsächlich arbeiten Verkäufer/innen und Kaufleute im Einzelhandel in Einzelhandelsgeschäften verschiedener Wirtschaftsbereiche: vom Modehaus über den Supermarkt bis zum Baufachmarkt. Auch im Versandhandel oder in großen Tankstellen mit gemischtem Warenangebot sind sie beschäftigt.
Nach der Ausbildung starten Sie zunächst als Mitarbeiter/in im Verkauf. Der Beruf eröffnet Ihnen aber auch die Möglichkeit, mehr in der Verwaltung oder im Einkauf, vielleicht auch in der Ausbildung tätig zu werden. Sie können dann als Erstverkäufer/in, Substitut/in, Abteilungsleiter/in, Filialleiter/in eine Position finden. Oder Sie machen sich selbstständig im eigenen Geschäft.
  • Betriebswirt/in (staatlich geprüft)
  • Handelsfachwirt/in
Grundsätzlich wird keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung vorgeschrieben.
In der Regel beträgt die Ausbildung für den Verkäufer und die Verkäuferin 2 Jahre und für die Kaufleute im Einzelhandel 3 Jahre. Über eine eventuelle Verkürzung der Ausbildungsdauer kann mit den Betrieben und der IHK verhandelt werden.
Der Unterricht findet einmal wöchentlich und in der Unterstufe 14-tägig an einem weiteren Unterrichtstag an unserem Berufskolleg statt.

Berufsbezogener Bereich:
  • Kundenkommunikation und –service
  • Warenbezogene Prozesse
  • Wirtschafts- und Sozialprozesse
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  • Datenverarbeitung
  • Fremdsprache (Englisch)
Berufsübergreifender Bereich:
  • Deutsch/Kommunikation
  • Religionslehre
  • Politik/Gesellschaftslehre
Unterstufe (1. Ausbildungsjahr)
  1. Das Einzelhandelsunternehmen repräsentieren
  2. Verkaufsgespräche kundenorientiert führen
  3. Kunden im Servicebereich Kasse betreuen
  4. Waren präsentieren
  5. Werben und den Verkauf fördern
Mittelstufe (2. Ausbildungsjahr)
  1. Waren beschaffen
  2. Warenannehmen, lagern und pflegen
  3. Geschäftsprozesse erfassen und kontrollieren
  4. Preispolitische Maßnahmen vorbereiten und durchführen
  5. Besondere Verkaufssituationen bewältigen
Mit Abschluss des zweiten Jahres endet die Ausbildung der Verkäufer/innen. Eine anschließende Weiterqualifikation zur / zum Kauffrau / Kaufmann im Einzelhandel ist jederzeit möglich.

Oberstufe (3. Ausbildungsjahr)
  1. Geschäftsprozesse erfolgsorientiert steuern
  2. Mit Marketingkonzepten Kunden gewinnen und binden
  3. Personaleinsatz planen und Mitarbeiter führen
  4. Ein Einzelhandelsunternehmen leiten und entwickeln
Einzelhandelskauffrau / Einzelhandelskaufmann

Unterstufe
Donnerstag
Montag, 14 tägig

Mittelstufe
Dienstag
Montag, 14 tägig

Oberstufe
Dienstag

Verkäuferin / Verkäufer

Unterstufe
Mittwoch, Freitag
Montag, 14 tägig

Mittelstufe
Donnerstag
Mittwoch

Zwischenprüfungen:

1. Verkäufer: Die ZP erfolgt zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres (90 Minuten)und ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung, wird aber nicht mit in die Abschlussnote eingerechnet.

2. Einzelhändler: Die ZP erfolgt am Ende des zweiten Ausbildungsjahres und ist der erste Teil der Abschlussprüfung. Geprüft werden
Verkauf und Marketing (90 Minuten), geht mit 15% in die Note der Abschlussprüfung ein
Warenwirtschaft und Rechnungswesen (60 Minuten), geht mit 10 % in die Abschlussnote ein
Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Minuten), geht mit 10 % in die Abschlussnote ein.

Abschlussprüfungen:

1. Verkäufer: Die Abschlussprüfung erfolgt am Ende des zweiten Ausbildungsjahres. Geprüft werden
Verkauf und Marketing (90 Minuten)
Warenwirtschaft und Rechnungswesen (60 Minuten)
Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Minuten)
Zudem findet ca. 6 Wochen später eine mündliche Prüfung (ca. 15 -20 Minuten) im Rahmen eines Fachgespräches statt, welches sich auf einen festgelegten Baustein aus den Wahlbausteinen I bezieht.
  1. Warenannahme, Warenlagerung
  2. Beratung und Verkauf
  3. Kasse
  4. Marketingmaßnahmen

2. Einzelhändler: Die Abschlussprüfung erfolgt am Ende des dritten Ausbildungsjahres. Geprüft wird der zweite Teil:
Geschäftsprozesse (105 Minuten), dieser geht mit 25 % in die Abschlussprüfung ein.
Zudem findet ca. 6 Wochen später eine mündliche Prüfung (ca. 20 Minuten, geht mit 40 % in die Abschlussprüfung ein) im Rahmen eines Fachgespräches statt, welches sich auf einen von drei festgelegten Wahlbausteinen aus den Wahlbausteinen II bezieht. Hierzu zählen:
  1. Beratung, Ware und Verkauf
  2. Beschaffungsorientierte Warenwirtschaft
  3. Warenwirtschaftliche Analyse
  4. Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  5. Marketing
  6. IT- Anwendungen
  7. Personal
  8. Grundlagen unternehmerischer Selbstständigkeit
  9. Hinweis: ein Wahlpflichtbaustein muss aus den ersten drei Positionen gewählt werden.
Auf den Internetseiten der Industrie- und Handelskammer:

www.ihk-nordwestfalen.de

www.ihk-arnsberg.de/Auszubildende.htm
OStR Stefan Wilke
Bereichsleiter Berufsschule
Mail: Stefan Wilke

OStR Marie–Theres Stracke
Bildungsgangleiterin
Mail: Marie-Theres Stracke
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