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Besuch des BVB Lernzentrums in Dortmund
Stand: 08.01.2018 (hei)
Kurz vor den Weihnachtsferien, am 20. Dezember 2017, besuchten die Klassen HBFW1B und HBFW2D des Berufskollegs Berliner Platz einen ganz besonderen Lernort auf: das BVB-Lernzentrum im „schönsten Stadion der Welt“ in Dortmund. Die begleitenden Lehrerinnen Anna Linnhoff und Uta Heitmann hatten sich mit ihren Klassen für das Trainingsmodul „Borussia verbindet – gemeinsam gegen Diskriminierung“ entschieden.

Während einer beeindruckenden Stadionführung, die auf der Südtribüne, der „gelben Wand“ begonnen hat und auch in die Bereiche der Interviewzone und der Mannschaftskabine führte, durften die Klassen, begleitet durch die Einlaufmusik wie die Spieler durch den Tunnel zum Spielfeld laufen und auf der Trainerbank Platz nehmen. Im Anschluss an die Führung besuchten die Schülerinnen und Schüler das Borusseum und konnten die Geschichte des Vereins erleben.

Danach stand „Lernen“ auf dem Programm – und es fiel gar nicht schwer. In der Woche vor Weihnachten standen die Trainingsmodule im BVB-Lernzentrum ganz im Zeichen „Flucht und Migration“, ein Thema, was auch die Schülerinnen und Schüler in ihrem Alltag betrifft. Im Lernzentrum konnten die Klassen nicht nur eine Ausstellung zum Thema „Flucht, Migration und Fußball“ des Kölner Fanprojekts ansehen, sondern sie setzen sich aktiv damit auseinander. So wurden Themen bearbeitet wie „Rassistische Gewalt“, „Fanszenen in Deutschland“, „Arbeit mit Geflüchteten der Fanprojekte in NRW“, es ging um geflüchtete Fußballerinnen und Fußballer, die Jugoslawienkriege oder den Fußballer Neven Subotic als Einzelschicksal. Besonders beeindruckend waren die Filme aus der Reihe „Refugeeeleven“, eine Webvideo-Serie, in der junge Geflüchtete Amateurfußballer der Mannschaft „Refugee 11“ aus Erftstadt bei Köln Fußballprofis begegnen, die selbst Fluchterfahrungen haben. Die Fußballer sprechen dort über Themen, die sie selbst erlebt haben: Ursachen, Erfahrungen und Folgen von Flucht. Profifußballer in den Filmen sind z.B. die Schalke-Legende Gerald Asamoah oder eben Neven Subotic. Es wurden nicht nur einige Filme der Serie gezeigt, sondern eigene Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler konnten einbezogen werden. Rollenspiele, die Ausgrenzungen direkt erfahrbar gemacht haben, und die Reflexion der Erfahrungen, rundeten den Besuch im Lernzentrum ab.

Auch wenn der Besuch in Dortmund wegen der unterschiedlichen fußballerischen Gesinnung vorher bei einigen Schülerinnen und Schülern mit gemischten Gefühlen begonnen hat, so war man sich hinterher einig, dass Lernen auf diese Art und Weise nicht nur Spaß macht, sondern sehr beeindruckt und daher wohl auch nachhaltig wirken kann. O-Töne der Schülerinnen und Schüler: „Es ist toll zu sehen, dass sich auch Profifußballer einsetzen und bei der Aktion refugeeeleven mitgemacht haben.“ / „Die Stadionführung war klasse!“ / „Ein nettes Team von BVB-Lernzentrum.“



    
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