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Fachschule für Wirtschaft
Schwerpunkt: Wirtschaftsinformatik, Teilzeitform
Stand: 06.10.2016

Quelle: APO-BK, Anlage E3
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Fachschulen sind Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung Fachschulen bauen auf der beruflichen Erstausbildung und/oder Berufserfahrungen auf: Sie bieten in Vollzeit- oder Teilzeitform (berufsbegleitend) eine berufliche Weiterbildung mit einem staatlich zertifizierten Berufsabschluss. Fachschulen entwickeln sich entsprechend den wachsenden Qualifikationsanforderungen weiter. Sie vertiefen und erweitern die Fach- und Allgemeinbildung auf wissenschaftspropädeutischer Grundlage und ermöglichen damit den Erwerb allgemein bildender Abschlüsse. Fachschulen qualifizieren zur Übernahme erweiterter Verantwortung und Führungstätigkeit Die Fachschulen haben die Entwicklung einer erweiterten beruflichen Handlungskompetenz zum Ziel, in der Fachkompetenz mit allgemeinen Fähigkeiten humaner und sozialer Art verbunden sind. Handlungskompetenz zeigt sich in der Bereitschaft und Fähigkeit des Einzelnen, sich in beruflichen, aber auch gesellschaftlichen und privaten Situationen sach- und fachgerecht, persönlich durchdacht und in gesellschaftlicher Verantwortung zu verhalten.
  • Durch Fachkompetenz werden die Absolventinnen und Absolventen befähigt, berufliche Aufgaben selbstständig, sachgerecht und methodengeleitet zu bearbeiten und die Ergebnisse zu beurteilen.
  • Human- und Sozialkompetenz zeigt sich in der Fähigkeit, in gesellschaftlichen wie beruflichen Situationen verantwortungsvoll zu handeln. Insbesondere im Hinblick auf Teamarbeit bedeutet dies im beruflichen Kontext die Fähigkeit zur Gestaltung von Kommunikationsprozessen.
  • Die Methodenkompetenz ermöglicht zielgerichtetes, planmäßiges Vorgehen bei der Bearbeitung komplexer Aufgaben. Planungsverfahren, Arbeitstechniken und Lösungsstrategien sollen zur Bewältigung von Aufgaben und Problemen selbstständig ausgewählt, angewandt und weiterentwickelt werden.
  • Lernkompetenz ist die Grundlage, um aktiv und eigenständig an den gesellschaftlichen und beruflichen Veränderungen teilnehmen zu können. Zur Lernkompetenz gehört insbesondere auch die Fähigkeit und Bereitschaft, im Beruf und über den Beruf hinaus Lerntechniken und Lernstrategien zu entwickeln.
Fachschulen orientieren sich an den aktuellen Qualifikationsanforderungen der Arbeitswelt Unsere Arbeitswelt ist von Wandlungen und Umbrüchen in den Produktions-, Verwaltungs- und Dienstleistungsbereichen geprägt. Berufliche Anforderungen und Berufsbilder ändern sich entsprechend. Fachschulen müssen rasch und flexibel auf neue Qualifikationsanforderungen reagieren können. Das wird durch curriculare Grundlagen ermöglicht, die den Unterricht an der Bearbeitung beruflicher Aufgaben orientieren. Sie bieten darüber hinaus Zusatzqualifikationen in Aufbaubildungsgängen an. Fachschulen vermitteln Studierfähigkeit Der zusätzliche Abschluss eines mindestens zweijährigen Fachschulbildungsgangs ermöglicht den Erwerb einer durch Vereinbarung der Kultusministerkonferenz bundesweit anerkannten Fachhochschulreife. Damit werden gute Grundlagen für ein erfolgreiches Fachhochschulstudium gelegt. Fachschulen qualifizieren zur beruflichen Selbstständigkeit
Handlungsfelder, Lernfelder und Lernsituationen Handlungsfelder sind zusammengehörige Aufgabenkomplexe mit beruflichen sowie lebens- und gesellschaftsbedeutsamen Handlungssituationen, zu deren Bewältigung befähigt werden soll. Die 12 Lernfelder sind didaktisch begründete, schulisch aufbereitete Handlungsfelder. Sie fassen komplexe Aufgabenstellungen zusammen, deren unterrichtliche Bearbeitung in handlungsorientierten Lernsituationen erfolgt:
  1. Das System Unternehmung in seiner internen und externen Vernetzung erklären
  2. Absatzprozesse gestalten
  3. Leistungserstellungsprozesse gestalten
  4. Beschaffungs- und Bereitstellungsprozesse gestalten
  5. Personalwirtschaftliche Prozesse gestalten
  6. Informationssysteme aufbauen und anpassen
  7. Die Kosten- und Leistungsrechnung erstellen und als Informationsinstrument nutzen
  8. Den Jahresabschluss erstellen und als Informationsinstrument nutzen
  9. Kapitalströme ermitteln und finanzwirtschaftliche Maßnahmen vorbereiten
  10. Managementsysteme und strategische Planungsprozesse mitgestalten
  11. Geschäftsprozesse und Projekte organisieren
  12. Controlling für die betriebliche Steuerung nutzen
Unterrichtsfächer Die Teilnehmer des Bildungsganges werden unterrichtet:
  • in Fächern des fachrichtungsübergreifenden Bereiches:
    • Kommunikation
    • Fremdsprache
    • Volkswirtschaftslehre
    • Wirtschafts- und Arbeitsrecht
  • in Fächern des fachrichtungsbezogenen Bereiches:
    • Betriebswirtschaftslehre mit
      • Personalwirtschaft
      • Absatzwirtschaft
      • Investition und Finanzierung
      • usw.
    • Rechnungswesen
    • Wirtschaftsmathematik/Statistik
  • im Schwerpunktfach: Wirtschaftsinformatik/Organisation
  • Projektarbeit: Die Projektarbeit hat aufgrund ihres Stellenwertes in der Stundentafel den Status eines Faches und wird auf dem Zeugnis unter Angabe des Themas bzw. der Themen mit einer Note ausgewiesen. Die unterrichtliche Umsetzung erfolgt am Ende der Ausbildung zeitlich geblockt. Während der Projektarbeit findet kein weiterer Unterricht statt.
  • Vorbereitungslehrgang auf die Ausbildereignungsprüfung
(aus: Lehrplan Fachschule für Wirtschaft, Fachrichtung Betriebswirtschaft, 2003. S. 7) Selbstlernphasen Die APO-BK Anlage E (Neufassung vom 29. Juni 2003) definiert Selbstlernphasen im Ansatz wie folgt: "Von den Unterrichtsstunden des fachrichtungsübergreifenden und des fachrichtungsbezogenen Lernbereichs können nach Maßgabe der Richtlinien und Lehrpläne bis zu 20 v.H., jedoch nicht mehr als 480 Unterrichtsstunden, als betreute und durch Lehrkräfte vor- und nachbereitete andere Lernformen (Selbstlernphasen) organisiert werden." Die selbstgesteuerte Auseinandersetzung mit Unterrichtsinhalten in der Schule, im Betrieb oder zu Hause unter Verwendung verschiedenster Medien - vom Buch bis zur Online-Plattform im Rahmen von Web Based Training (WBT) - ergänzen den Präsenzunterricht. Diese Form des Lernens gewinnt in vielen Bereichen der Aus- und Weiterbildung zunehmend an Bedeutung.
Beginn des Ausbildungsganges: -

Anmeldezeitraum: 01.07.2016 - 16.12.2016
Das Anmeldeformular erhalten Sie im Geschäftszimmer oder
per Download hier:
Anmeldeformular

Dem Anmeldeformular sind beizufügen:
  • Lebenslauf mit Darstellung des Bildungsgangs (mit Datum und Unterschrift),
  • Prüfungszeugnis der IHK (als Fotokopie),
  • Berufsschulabschlusszeugnis (als Fotokopie),
  • Bescheinigung über eine entsprechende Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr (als Fotokopie. Die berufspraktische Zeit kann auch während der Fachschulausbildung abgeleistet werden.).
Alternativ können Sie sich ebenfalls anmelden über www.schueleranmeldung.de

Sollten Sie weitere Auskünfte wünschen, berät Sie das Schulsekretariat.

Zulassung
Über die Zulassung entscheidet die Aufnahmekonferenz. Zusagen erfolgen im Rahmen der verfügbaren Plätze.

Nachrückverfahren
Es kommt vor, dass zugelassene Bewerberinnen bzw. Bewerber sich anders entscheiden und ihren Schulplatz zurückgeben. Nicht aufgenommene Bewerberinnen und Bewerber können im Nachrückverfahren berücksichtigt werden.

Benachrichtigung
Das Ergebnis der Aufnahmekonferenz wird schriftlich mitgeteilt. Mündliche Auskünfte werden nicht erteilt.

Dauer des Bildungsganges Die Dauer des Bildungsganges beträgt 3 Schuljahre, ergänzt um ein Prüfungssemester. Die wöchentliche Unterrichtszeit umfasst 12 bis 14 Stunden, verteilt auf 2 Abende und samstags. Im 14tägigen Rhythmus findet am Samstag kein Unterricht statt. In diesen Wochen ist am Montag (abends) Unterricht. Der Präsenzunterricht wird um Selbstlernphasen ergänzt. Unterrichtszeiten: abends: 17.30 - 20.45 Uhr (4 Stunden); samstags: 7.40 - 12.40 Uhr (6 Stunden).

Zuständiger Bereichsleiter: StD Jürgen Becker
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...im Online-Verfahren 
Die Online-Anmeldung an unserer Schule ist wieder möglich unter 
www.schueleranmeldung.de
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