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Medizinische/r Fachangestellte/r
Stand: 22.08.2016

Quelle: APO-BK, Anlage A1
Berufsbild
Zugangsvoraussetzungen
Dauer der Ausbildung
Ausbildungsstätten
Fächer
Lernfelder
Berufsschultage - Schuljahr 2016/2017
Zwischenprüfung
Abschlussprüfung
Weitere Informationen
Ansprechpartner
Medizinische Fachangestellte üben ihre Arbeit im Team aus und haben unmittelbaren Kontakt zum Patienten. Sie begreifen den Menschen als psychische und physische Einheit und stellen ihr eigenes Handeln darauf ab. Für ihre Tätigkeit in der Behandlungsassistenz sowie der Betriebsorganisation und –verwaltung benötigen sie daher neben medizinischen und ökonomischen Fachkenntnissen eine hohe Sozial-, Personal-, Team- und Kommunikationskompetenz.

Diese Kompetenzen sind die Basis, um einfühlsam mit den Patienten umzugehen. Sie ermöglichen den Aufbau eines dauerhaften Vertrauensverhältnisses zwischen Praxisteam und den Patienten und tragen daher wesentlich zur Patientenzufriedenheit und zur Bindung der Patienten an die Praxis bei. Mit Flexibilität und Kreativität stellen sie sich auf die in der Praxis auftretenden Situationen ein und begreifen ihre Tätigkeit als Dienstleistung für den Patienten. Der Entwicklung dieser sozial-kommunikativen Kompetenzen ist daher neben der Vermittlung fachlicher Inhalte in allen Lernfeldern genügend Raum zu geben. Bei der Organisation und Durchführung ihrer Arbeit beachten die Medizinischen Fachangestellten ergonomische und ökologische Aspekte und handeln vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung kostenbewusst. Sie sind in der Lage, betriebliche Arbeits- und Organisationsmittel wirtschaftlich und aufgabenorientiert einzusetzen.

Bei der beruflichen Tätigkeit der Medizinischen Fachangestellten nehmen die Prinzipien und Maßnahmen des Zeit- und Qualitätsmanagements, der Qualitätssicherung und des Praxismarketings einen hohen Stellenwert ein. Deswegen stellen sie eine durchgängige Handlungsmaxime bei der Erledigung ihrer Arbeiten dar. Durch die Beachtung dieser Prinzipien tragen die Medizinischen Fachangestellten zur kontinuierlichen Verbesserung der Betriebs- und Behandlungsorganisation bei.
Rechtlich ist keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung vorgeschrieben, meistens wird jedoch mindestens ein Hauptschulabschluss erwartet. Als menschliche bzw. persönliche Voraussetzung sollte ein/e MFA Freude am Umgang mit Menschen (Patienten, Arbeit im Praxisteam) haben und freundlich, geduldig und verständnisvoll sein. Zudem wird selbstständiges Arbeiten, Sorgfalt und Zuverlässigkeit erwartet. Ein gepflegtes Äußeres und höfliche Umgangsformen sind selbstverständlich.
In der Regel beträgt die Ausbildungszeit drei Jahre. Abiturienten können bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe eine Verkürzung der Ausbildungszeit um ein Jahr beantragen. Dieser Antrag kann vor Beginn der Ausbildung oder innerhalb des ersten Ausbildungsjahres gestellt werden. Bei besonders guten Leistungen kann ein Antrag auf Verkürzung der Ausbildung um 6 Monate gestellt werden.

Liegt der Ausbildungsbeginn später als im Monat Oktober, so hat dies in der Regel zur Folge, dass die Ausbildung erst zu einem späteren Prüfungstermin beendet werden kann, nähere Informationen hierzu bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe.
  • Hausarzt- und Facharztpraxen
  • Krankenhäusern
  • medizinische Versorgungseinrichtungen
  • öffentlicher Gesundheitsdienst
Berufsbezogener Bereich
  • Medizinische Assistenz
  • Patientenbetreuung und Abrechnung
  • Wirtschafts- und Sozialprozesse
  • Praxismanagement
Das Fach "Medizinische Assistenz" bündelt die Lernfelder, die sich auf medizinische Behandlungsabläufe, deren Vor- und Nachbereitung und Dokumentation der erbrachten Leistungen beziehen.

Dem Fach "Patientenbetreuung" werden Lernfelder zugeordnet, in denen die Betreuung der Patienten hinsichtlich des Leistungsangebotes und die Dokumentation erbrachter Leistungen sowie deren Abrechnung im Vordergrund stehen.

Ein grundlegendes Verständnis für wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge soll im Fach "Wirtschafts- und Sozialprozesse" vermittelt werden.

Das Fach "Praxismanagement“ vermittelt Kenntnisse im Bereich der patientenorientierten Kommunikation, des Anbietens von Serviceleistungen sowie der Erfassung und Sicherung von Patientendaten.

Berufsübergreifender Bereich
  • Deutsch/ Kommunikation
  • Religion
  • Politik/ Gesellschaftslehre
Differenzierungsbereich
  • Unterstufe: Modul 1 der schulischen Zusatzqualifikation "Qualitätsmanagement in der Erstausbildung"
Unterstufe (1. Ausbildungsjahr)
  • 1. Im Beruf und Gesundheitswesen orientieren
  • 2. Patienten empfangen und begleiten
  • 3. Praxishygiene und Schutz vor Infektionskrankheiten organisieren
  • 4. Bei Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Bewegungsapparates assistieren
Mittelstufe (2. Ausbildungsjahr)
  • 5. Zwischenfällen vorbeugen und in Notfallsituationen Hilfe leisten
  • 6. Waren beschaffen und verwalten
  • 7. Praxisabläufe im Team organisieren
  • 8. Patienten bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen der Erkrankungen des Urogenitalsystems begleiten
Oberstufe (3. Ausbildungsjahr)
  • 9. Patienten bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen der Erkrankungen des Verdauungssystems begleiten
  • 10. Patienten bei kleinen chirurgischen Behandlungen begleiten
  • 11. Patienten bei der Prävention begleiten
  • 12. Berufliche Perspektiven entwickeln
Unterstufe
Mittwoch
Montag, 14tägig, gerade Kalenderwochen

Mittelstufe
Dienstag

Oberstufe
Donnerstag
Die Zwischenprüfung wird im 2. Ausbildungsjahr im Frühjahr (i.d. R. Anfang März) abgelegt. Sie ist schriftlich und umfasst eine 40minütige Prüfung im kaufmännischen und eine 80minütige Prüfung im medizinischen Bereich. Die Teilnahme ist Zulassungskriterium für die spätere Abschlussprüfung. Das Ergebnis der Zwischenprüfung ist für die Abschlussprüfung ohne Bedeutung.
Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen (Behandlungsassistenz, Betriebsorganisation und Verwaltung, Wirtschafts- und Sozialkunde) und einem praktischen Teil. Beide Prüfungsblöcke, schriftlich und praktisch, gehen zu gleichen Anteilen in das Endergebnis ein. Am Tag des Bestehens der praktischen Prüfung endet das Ausbildungsverhältnis.
Auf der Internetseite der Ärztekammer Westfalen-Lippe: www. aekwl.de
StD Stefan Wilke
Bereichsleiter Berufsschule
Mail: Stefan Wilke

OStR Christina Heinsius
Bildungsgangleiterin
Mail: Christina Heinsius
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