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Kauffrau für Büromanagement, Kaufmann für Büromanagement
Stand: 22.08.2016

Quelle: APO-BK, Anlage A1
Neuerungen ab 01.08.2014
Einsatzbereiche
Berufliches Handlungsprofil
Ausbildungsdauer
Voraussetzungen für den Beruf
Ausbildungsform
Prüfung
Ansprechpartner
Der neue Ausbildungsberuf Kauffrau für Büromanagement, Kaufmann für Büromanagement fasst künftig die bisherigen Berufsbilder der Bürokaufleute, der Kaufleute für Bürokommunikation und der Fachangestellten für Bürokommunikation zusammen und schafft eine gemeinsame Ausbildungsgrundlage für Industrie, Handel, Dienstleistung, Handwerk und öffentlichem Dienst. Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch Büro- und Geschäftsprozesse, die kaufmännische und bürowirtschaftliche Pflichtqualifikationen abdecken. Durch die Auswahl von zwei der zehn möglichen Wahlqualifikationen, deren Inhalte der Ausbildungsbetrieb vermittelt, werden diese ergänzt. Ein besonderes Angebot für leistungsstarke Auszubildende ist, eine noch nicht gewählte Wahlqualifikation als Zusatzqualifikation zu vermitteln und zu prüfen.
Das Arbeitsfeld der Kaufleute für Büromanagement ist nicht auf bestimmte Branchen oder Wirtschaftsbereiche beschränkt. Sie sind sowohl im Handwerk als auch in der Industrie, im Handel oder im Dienstleistungsbereich anzutreffen. Deshalb ist es das Ziel des Bildungsganges, branchenübergreifende Kenntnisse und Fertigkeiten in handlungsorientierten Lernsituationen zu vermitteln. Die Auszubildenden sollen umfassende berufliche und personale Kompetenzen erwerben, die ihnen nach der Ausbildung einen weitreichenden Einsatz in den verschiedenen Bereichen der Wirtschaft ermöglichen. Nach abgeschlossener Berufsausbildung können Kaufleute für Büromanagement in unterschiedlichen Bereichen der Buchführung, Kostenrechnung, Personalverwaltung und Entgeltabrechnung, Auftrags- und Rechnungsbearbeitung sowie Lagerhaltung oder in der Sachbearbeitung der jeweiligen Einsatzbereiche tätig sein.
  • Bürowirtschaftliche und projektbezogene Abläufe organisieren, koordinieren und durchführen,
  • Sekretariats- und Assistenzaufgaben professionell bearbeiten,
  • mit internen und externen Partnern kooperieren und kommunizieren,
  • Kundenbeziehungen gestalten, dokumentieren und pflegen,
  • Informations-, Kommunikations- und Buchungssystemen anwenden unter Beachtung von Datenschutz und –sicherheit,
  • Informationen recherchieren, aufbereiten, präsentieren und sichern,
  • bei personalwirtschaftlichen Aufgaben unterstützen und diese dokumentieren,
  • Beschaffungsvorgänge bearbeiten,
  • Termine koordinieren, Besprechungen vorbereiten und Schriftverkehr bearbeiten,
  • qualitätssichernde Maßnahmen durchführen,


Weitere Informationen zum Berufsbild Kauffrau für Büromanagement Kaufmann für Büromanagement erhalten Sie über folgende Links:

Bundesagentur für Arbeit

Bundesinstitut für Berufsbildung

Zentralstelle für Prüfungsaufgaben
Die Ausbildung der Kaufleute für Büromanagement erfolgt im Rahmen des dualen Systems im jeweiligen Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre, bei entsprechender Vorbildung besteht die Möglichkeit der Verkürzung der Ausbildungszeit auf 2½ Jahre oder 2 Jahre.

(Nähere Informationen bei der IHK: IHK)

VorbildungVerkürzung
Fachoberschulreife oder gleichwertiger Abschlussbis zu 6 Monate
Nachweis der Fachhochschulreife oder
allgemeine Hochschulreife oder
abgeschlossenen Berufsausbildung
bis zu 12 Monate
In der Regel reicht als Einstiegsvoraussetzung die Fachoberschulreife, also der Abschluss Klasse 10 der Realschule oder Gesamtschule oder der Hauptschulabschluss der Klasse 10 B. Vielfach werden allerdings Schüler/-innen bevorzugt, die zusätzlich den Abschluss der Fachhochschulreife erworben haben.
Die schulische Ausbildung erfolgt in Teilzeitform. Am Berufskolleg Berliner Platz wird der folgende Lehrplan des Schulministeriums angewendet, wobei die Lernfelder einzelnen Bündelungsfächern zugeordnet werden:









Jeweils am Ende des ersten und zweiten Ausbildungsjahres und zur Mitte des letzten Ausbildungsjahres erhalten alle Auszubildenden ein Zeugnis über den aktuellen Leistungsstand. Nach Abschluss bzw. bei vorzeitiger Beendigung der Ausbildung erhält der/die Auszubildende, unabhängig vom Ergebnis der Kammerprüfung, ein schulisches Abschluss- bzw. Abgangszeugnis.
(Siehe Bundesgesetzblatt Jahrgang 2013 Teil I Nr. 72 Seite 4141 veröffentlicht im Bundesanzeiger)

Neu ist die gestreckte Prüfung. Der erste Teil findet im Prüfungsbereich „informationstechnisches Büromanagement“ zur Mitte des zweiten Ausbildungsjahres statt. Hier soll der Prüfling nachweisen, dass er unter Anwendung von Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogrammen recherchieren, dokumentieren und kalkulieren kann. Prüfungszeit 120 Minuten.

Der zweite Teil soll am Ende der Berufsausbildung stattfinden und besteht aus den Prüfungsbereichen:
1. Kundenbeziehungsprozesse,
2. Fachaufgabe in der Wahlqualifikation, (Prüfungsgespräch)
3. Wirtschafts- und Sozialkunde.

Die einzelnen Prüfungsteile werden folgendermaßen gewichtet:

1. informationstechnisches Büromanagement mit 25 Prozent,
2. Kundenbeziehungsprozesse mit 30 Prozent,
3. Fachaufgabe in der Wahlqualifikation mit 35 Prozent,
4. Wirtschafts- und Sozialkunde mit 10 Prozent.
StD Stefan Wilke
Bereichsleiter Berufsschule
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