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Bankkauffrau/ -mann
Stand: 22.08.2016

Quelle: APO-BK, Anlage A1
Tätigkeit
Zugangsvoraussetzungen
Dauer der Ausbildung
Unterrichtsform und -fächer
Blockzeiten Schuljahr 2013/2014
Prüfung
Berufliche Weiterbildung
Ansprechpartner
Die Tätigkeit ausgebildeter Bankkaufleute umfasst ein breites Spektrum, was in den Marktbereich und den Marktfolgebereich eingeteilt wird. Der Marktbereich besteht in seinem Schwerpunkt im Kontakt mit den Geschäftskunden und Privatkunden. Hier werden sämtliche Bankprodukte (Kredite, Finanzanlagen, Termingeschäfte, Sorten- und Devisengeschäfte, Wertpapierhandel u.s.w.) ausgeführt. Für diese Tätigkeiten muss der Bankkaufmann Konten „richtig lesen“ können, d. h. er muss im Rechnungswesen und Controlling das nötige Hintergrundwissen haben.

Bei der Arbeit hinter den Kulissen spricht man von dem Marktfolgebereich. Hier wird über den Einsatz moderner Technik jede Wertbewegung innerhalb des Kreditinstitutes und nach Außen abgewickelt. Die Zusammenhänge über den Zahlungsablauf, die Geldbeschaffung und die Zusammenarbeit mit anderen Kreditinstituten müssen jedem Bankkaufmann geläufig sein. Neben diesem technischen Wissen während der Ausbildung werden auch rechtliche Grundlagen vermittelt, damit der Bankkaufmann weiß, wann, wo, wie und was auszuführen ist, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.

Je nach dem späteren Einsatzgebiet sind volkswirtschaftliche Kenntnisse von besonderer Bedeutung. In diesem Zusammenhang braucht man nur den Wertpapierhandel oder den Devisenhandel zu nennen.
Rechtlich wird keine schulische Mindestanforderung vorgeschrieben. Die Kreditinstitute stellen jedoch überwiegend Auszubildende ein, die die Fachhochschulreife oder Hochschulreife erworben haben. Bei gutem mittlerem Bildungsabschluss bestehen Chancen einen Ausbildungsplatz zu erhalten.
Die Ausbildungsdauer ist auf 3 Jahre festgelegt. Aufgrund der Vorbildung ist eine Verkürzung um 6 Monate möglich, was von den ansässigen Kreditinstituten grundsätzlich gemacht wird. Bei besonderen Leistungen kann die Ausbildung auch auf 2 Jahre verkürzt werden.
Der Blockunterricht erfolgt zweimal je 6 Wochen in einem Ausbildungsjahr. Bei einer Ausbildungsdauer von 2,5 Jahren sind das 5 Blöcke insgesamt.

Berufsbezogener Lernbereich:
  • Bankbetriebslehre
  • Allgemeine Wirtschaftslehre
  • Rechnungswesen und Controlling
  • Organisationslehre und Datenverarbeitung
Berufsübergreifender Lernbereich:
  • Deutsch
  • Politik
Inhalt der berufsbezogenen Fächer sind folgende Lernfelder:
  1. Privates und betriebliches Handeln am rechtlichen Bezugsrahmen ausrichten
  2. Konten führen
  3. Unternehmensleistungen erfassen und dokumentieren
  4. Geld- und Vermögensanlagen anbieten
  5. Besondere Finanzinstrumente anbieten und über Steuern informieren
  6. Modelle für Marktentscheidungen nutzen
  7. Privatkredite bearbeiten
  8. Kosten und Erlöse ermitteln und beeinflussen
  9. Dokumentierte Unternehmensleistungen auswerten
  10. Auslandsgeschäfte abwickeln
  11. Baufinanzierungen und Firmenkredite bearbeiten
  12. Einflüsse der Wirtschaftspolitik beurteilen/
  13. Neben der theoretischen Schulausbildung erfolgt die praxisorientierte Ausbildung in den verschiedenen Zweigstellen und Abteilungen der Kreditinstitute, die in Teilbereichen auch institutsbezogene Inhalte hat.
Zeiten  Klassen  Bemerkungen 
09.09.2013 bis 18.10.2013 

Oberstufe
(2 ½-jährige Ausbildung) 

Abschlussprüfung 26./27.11.2013 
     
04.11.2013 bis 13.12.2013  Mittelstufe  
10.02.2014 bis 21.03.2014  Mittelstufe   
24.03.2014 bis 11.04.2014  Mittelstufe
(2-jährige Ausbildung)
Abschlussprüfung 06./07.05.2014 
     
16.12.2013 bis 07.02.2014  Unterstufe   
28.04.2014 bis 13.06.2014  Unterstufe   
Zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres legen die Auszubildenden bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) eine Zwischenprüfung ab. Die Teilnahme ist Bedingung für die Abschlussprüfung.

Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen Teil und einem mündlichen Teil.

Teilbereiche der schriftlichen Prüfung:
  1. Bankbetriebslehre
    a. Bearbeitung von praktischen Fällen
    b. Bankwirtschaft in programmierter Form
  2. Wirtschafts- und Sozialkunde in programmierter Form
  3. Rechnungswesen und Steuerung in programmierter Form
Mündliche Abschlussprüfung:

Die mündliche Abschlussprüfung besteht aus einem Beratungsgespräch, für das der Prüfling zur Vorbereitung (ca. 15 Minuten) zwei Situationsaufgaben zur Auswahl erhält. Bankberater ist der Prüfling, der ein Beratungsgespräch mit einer Person aus dem Prüfungsausschuss führt.
In den Kreditinstituten werden die ausgebildeten Bankkaufleute regelmäßig auf den neuesten Stand der rechtlichen, technischen und produktionellen Entwicklung weitergebildet, was teilweise in bankinternen, aber auch in bankexternen Weiterbildungseinrichtungen erfolgt.

Die besondere Breite und Tiefe der Berufsausbildung macht es möglich, dass man sich schnell in anderen Berufssparten (z. B. Vermögensberatung, Finanz- und Immobilienmakler) einarbeiten kann.

Eine weitere Möglichkeit ist ein anschließendes Hochschulstudium (Voraussetzung ist die Hochschulreife), das in bestimmten Fächern (BWL, VWL) besonders verkürzt werden kann, da die meisten Grundlagen bereits im Berufsschulunterricht vermittelt wurden.
StD Stefan Wilke
Bereichsleiter Berufsschule
Mail: stefan.wilke@bk-berliner-platz.de

OStR Kathrin Burkert-Bockelmann
Bildungsgangleiterin
Mail: kathrin.burkert-bockelmann@bk-berliner-platz.de
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