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Goldener Schlüssel zum Vorstellungsgespräch (Pressebericht) - [Archiv]
Stand: 13.06.2012 (bol)
Bewerbungsprojekt am HSK-Berufskolleg Berliner Platz: Zukünftige Betriebswirte in Rolle des Personalchefs

Hüsten. Wie bewerbe ich mich für einen Ausbildungsplatz oder Arbeitsplatz? Wie sollte eine Bewerbung aussehen? Wie verhalte ich mich beim Bewerbungsgespräch?
Antworten erhielten Schüler/-innen der Fachschule für Wirtschaft am HSK-Berufskolleg Berliner Platz. "Der richtige Aufbau und die Form der schriftlichen Bewerbung sind der goldene Schlüssel für die Tür zum Vorstellungsgespräch", meint Peter Bolte, Lehrer und Verantwortlicher. Beim Bewerbungsprojekt schlüpften die zukünftigen staatlich geprüften Betriebswirte in die Rolle eines Personalchefs. Dafür gründeten sie kurzer Hand drei Scheinfirmen und veröffentlichten eine Stellenausschreibung; gesucht: ein Industriekaufmann/-frau.

Melina Heimann (3. v. li.) hat es geschafft und bekam ein Vorstellungsgespräch bei (v. li.) Anna Speicher und Stephan Jost. Unterstützt wurden beide von Personalreferentin Elke Wagner (F. W. Brökelmann). Foto: Benke 
"150 Bewerbungen kamen zurück. Die wurden nach ganz bestimmten Kriterien sortiert. Die haben die Schüler selbst aufgestellt", so Bolte. Nur 15 Bewerber bekamen die Chance, beim Rollenspiel "Bewerbungsgespräch" mitzumachen. Darunter Melina Heimann (18 Jahre) aus Niederense. „Das Gespräch war sehr aufschlussreich und hat mir sehr geholfen. Nächste Woche habe ich ein reales Vorstellungsgespräch", so Heimann. Sie stellte sich den Fragen der "Personalchefs" der Firma „SolarEnergieDeutschland" - Stephan Jost (27) aus Niederense und Anna Speicher (24) aus Hüsten. "Es ist eine tolle Chance, einmal die Seite zu wechseln", meinen die beiden.
Sie fragten nach Hobbies, Praktika, warum man den Beruf erlernen will, und was er beinhaltet. Jost und Speicher hatten aus 60 Bewerbern sechs Kandidaten eingeladen - nach einem bestimmten Punktesystem: Gestaltung der Bewerbermappe, Anschreiben, Lebenslauf, praktische Erfahrung, IT-Erfahrung, soziale Tätigkeiten, Zeugnisse und
Fehlstunden. Unterstützt wurden sie beim Rollenspiel von Elke Wagner, seit zwölf Jahren Personalreferentin bei F.W. Brökelmann (Ense).

Sie bemängelt, dass in den vergangenen Jahren Bewerbungsunterlagen mit wenig Sorgfalt vorgelegt wurden und Schulnoten schlecht sind. "Schon das Bewerbungsschreiben sollte individueller gestaltet werden", meint Wagner. Vorträge zum Thema Bewerbung und Bewerbungsgespräch rundeten das Projekt ab. Und natürlich bekamen die 135 nicht berücksichtigen Bewerber ein Feedback, warum sie nicht in die engere Auswahl kamen.

Quelle: Westfalenpost Nr. 133 vom 11. Juni 2012

 

Die Klasse 12 der Fachschule für Wirtschaft im Jahre 2012. Foto: Bolte 



    
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