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Ziel ist: Junge Menschen für den Wettbewerb um einen Ausbildungsplatz fit machen - [Archiv]
Stand: 16.06.2010 (bo)

Entwickeltes Konzept bereitet bestens auf Bewerbungsgespräch vor


Hüsten. (ad) Der erster Schritt zum Arbeits- oder Ausbildungsplatz ist eine schriftliche Bewerbung. Hat sich die „Bewerbungstür“ zu einem Unternehmen geöffnet, folgt in der Regel das so wichtige und entscheidende Vorstellungsgespräch. Die angehenden staatliche geprüften Betriebswirte des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung des HSK haben in den letzten vier Monaten ein situationsgerechtes Bewerbungsverfahren entwickelt. Für den Praxistest standen rund 160 Schüler und Schülerinnen der Höheren Handelsschule und der Kaufmännischen Assistenten der Jahrgangsstufe 11 und 12 zur Verfügung. „Die Vollzeitschüler bewerben sich für einen Ausbildungsplatz in 2011. Mit diesem Projekt versuchen wir, sie für ihre Bewerbung fit zu machen“, erklärt Peter Bolte. Er ist der verantwortliche Lehrer für das Projekt.

Fiktives Unternehmen

Die zukünftigen Betriebswirte Markus Berndt, Alexander Schulz, Steffen Bonnekoh und Christian Wolter gründeten das fiktive Unternehmen „MACS“ und boten eine Ausbildungsplatz zum Industriekaufmann an „Rund 40 Bewerbungen gingen bei uns ein“, erklärt Wolter. Er ist Einkaufsdisponent bei der Firma Cronenberg, Müschede. In einem selbst aufgestellten Kriterienkatalog haben die vier Studenten sechs Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch gebeten.
    Darunter der 18-jährige Dennis Weber aus Ense. Für ihn war es das erste Vorstellungsgespräch. Mit guten Schulnoten, der Absolvierung von mehreren Praktika und freiwilliger Weiterbildung überzeugte Weber die „Personalchefs“. Im Vorstellungsgespräch machte er deutlich, warum er Industriekaufmann werden will und was seine Stärken und Schwächen sind. „Wie sieht es mit der Teamarbeit aus und wie ist das Arbeiten unter Zeitdruck“, wollte Bonnekoh wissen.

Gesprächsthemen

Auch das momentane politische und wirtschaftliche Tagesgeschehen aus Zeitung, Funk und Fernsehen waren Gesprächsthemen. „Wir wollen wissen, ob der Bewerber auch ein gutes Allgemeinwissen hat“, erklärt Studentin Yacoma Gonzalez. In ihrer Gruppe waren die unterschiedlichsten Bewerber. „Manche antworten nur mit ‚Ja’ und ‚Nein’, andere haben sich super verkauft und sich unverkrampft mit uns unterhalten“, so Gonzalez.

Fähigkeiten

„Dabei konnten wir auch weiche Qualitäten und Fähigkeiten, die sogenannten ‚Softskills’, heraus kitzeln“, fügte sie an. Denn neben den guten Schulnoten sind Fähigkeiten wie Motivation, Durchhaltevermögen oder soziale Kompetenz ebenso wichtig. „Sie können am Ende das berühmte Zünglein an der Waage sein“, meinte Bolte. Mit Vorträgen aus der Praxis für die Praxis begleiteten die Ausbilder Andrea Pusch (Interprint), Rolf Horstmann (Meta-Regalbau) und Florian Welz (RWE) das Projekt.

 

Die "Personalchefs" der fiktiven Firma "MACS" (von links) Christian Wolter, Markus Berndt, Stefan Bonnekoh  und Alexander Schulz führten mit Dennis Weber (rechts) das entscheidende Vorstellungsgespräch. Foto: Benke


Quelle: Westfälische Rundschau v. 14.06.2010

    
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