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Fit in der Schule und für die Arbeitswelt mit SAP - das BK für Wirtschaft und Verwaltung setzt auf ein innovatives Lehrkonzept
Stand: 25.03.2008 (bo/gaw)
Das Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung in 59759 Arnsberg geht neue Wege: Die Schülerinnen und Schüler lernen von Anfang an, ein Unternehmen und seine Prozesse als Ganzes zu begreifen. Viele Ausbildungsinhalte werden den Schülern in einem virtuellen Modellunternehmen und mittels SAP-Software vermittelt. Ermöglicht wurde dies durch das University Alliances Programm der SAP.

Das University Alliances Programm der SAP verschafft weltweit über 600 Bildungseinrichtungen wie Universitäten, Fachhochschulen oder berufsbildenden Schulen Zugang zu SAP-Software. Durch den  Umgang mit prozessorientierter Unternehmenssoftware wird das Verständnis für Geschäftsabläufe in modernen Unternehmen in den Mittelpunkt gestellt. Dadurch erhalten die Schülerinnen und Schüler eine praxisrelevante und zukunftsorientierte Ausbildung.

Informationsveranstaltungen in Hannover - hier auf dem Messestand der SAP auf der
CeBit am 8. März 2008 mit Franz-Josef Killing, Martina Sträter, Peter Gawenda, Stefan Wilke und Peter Bolte.

Wie komplexe Prozesse in verschiedenen Unternehmensbereichen ablaufen, lernen die Schüler anhand einer virtuellen Modellfirma. Bei der Suche nach einer geeigneten Software, die Geschäftsprozesse realitätsnah abbildet, war man bald von den Vorteilen der betriebs-wirtschaftlichen SAP-Anwendung überzeugt. Zudem bietet die ERP-Software von SAP eine starke Prozessorientierung auf Basis einer bewährten betriebswirtschaftlichen Grundkonzeption (ERP = Enterprise Resource Planning). Die Anwendungen sind an praktisch alle Anforderungen des betrieblichen - und hier des schulischen - Geschehens anpassbar. Mit diesem System können alle zentralen Unternehmensprozesse z. B. aus Einkauf, Verkauf, Produktion, Rechnungswesen und Personal dargestellt und anschaulich gemacht werden.

Die schulische Ausbildung mit dieser Software ist in zwei große Lernbereiche gegliedert: „Lernen im Modellunternehmen“ (LiM) und „Lernen am Modellunternehmen“ (LaM), quasi Praxis und Theorie. So werden z. B. Kundenanfragen und Angebote mit der Software bearbeitet, Bestellungen entgegen genommen und Rechnungen erstellt und verbucht. Schrittweise kommen weitere Unternehmensbereiche und -prozesse hinzu. So wird am Ende aus einem Handelsbetrieb ein gut funktionierender Produktionsbetrieb. „Lernen am Modellunternehmen“, der zweite große Baustein im Lehrkonzept, führt so die klassischen Fächer wie Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen und Informationswirtschaft einschl. der Datenverarbeitung in einem ganzheitlichen Kontext zusammen.

Die Vertreter des BK mit Jochen Scholz (rechts)Ermöglicht wurde die Umsetzung des neuartigen Lehrkonzepts durch das University Alliances Programm der SAP. Als unsere Schule 2007 auf dieses Programm aufmerksam wurde, war es etwas Besonderes, als berufsbildende Schule daran teilzunehmen. Das Konzept passt gut zu den Anfor-derungen unserer Schule. Durch das Netzwerk der SAP University Alliances, das verschiedene Bildungseinrichtungen verbindet, knüpfte unser Berufskolleg dabei u. a. Kontakte zu Jochen Scholz vom Berliner Oberstufenzentrum (OSZ) für Bürowirtschaft und Dienstleistungen, zur Universität Magdeburg (über das Hochschul-Compentence-Center) sowie zu SAP in Walldorf und Hannover. Hier zeigt sich die Stärke von SAP University Alliances: Die Curricula verbinden die theoretischen Anforderungen an die Unterrichtsinhalte mit praxisrelevanten Werkzeugen.

Ein solcher neuer Software-Einsatz muss natürlich sorgfältig in die Unterrichtsprozesse einer Schule eingeführt werden. Nicht alle Klassen und Bildungsgänge können sofort mit dieser Software und den damit enthaltenen Unterrichtskonzeptionen unterrichtet werden.

Zurzeit bereitet sich am Berufskolleg ein Team mit insgesamt 11 Lehrerinnen und Lehrern unter der Federführung des Lehrers Stefan Wilke auf den SAP-Einsatz vor. Ab dem neuen Schuljahr 2008/2009 wird der Bildungsgang „Kaufmännische Assistenten für Informationsverarbeitung“ an unserem Berufskolleg damit einführend beschult. Danach soll der Bildungsgang der Höheren Handelsschule (Höhere Berufsfachschule) in das neue Profilierungskonzept mittels SAP eingebunden werden.

Wichtig für uns als kaufmännisch-wirtschaftlich orientierte Schule ist eine hohe Qualität der schulischen Ausbildung mit einem klaren Praxisbezug. Zudem wird ein Verständnis für die Komplexität innerbetrieblicher und außerbetrieblicher Prozesse geweckt.

In heutigen Unternehmen verändern sich die Profile der kaufmännischen Mitarbeiter nachhaltig, computergestützte Systeme bestimmen heute immer mehr die betriebliche Wirklichkeit. Deshalb setzt das Berufskolleg gezielt schrittweise verstärkt auf weitere  innovative Lehrkonzepte, um die Schülerinnen und Schüler fit für ihre zukünftigen Arbeiten in der Berufswelt und auch in einem Studium zu machen.

f.d.R.
Peter Gawenda und Peter Bolte



    
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