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Berufsschule (allgemein)
Stand: 19.08.2017

Quelle: APO-BK, Anlage A
Berufschultage / Einschulung
Ausbildungsberufe im Bereich Wirtschaft
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  • Bankkauffrau/ -mann
  • Kauffrau für Büromanagement, Kaufmann für Büromanagement
  • Industriekauffrau/ -mann
  • Medizinische/r Fachangestellte/r
  • Kauffrau/ -mann im Einzelhandel
  • Steuerfachangestellte/r
  • Verkäufer/in im Einzelhandel
    Die Berufsschule vermittelt in den Fachklassen des dualen Systems die für einen bestimmten Beruf erforderliche berufliche Grund- und Fachbildung in Verbindung mit einer erweiterten Allgemeinbildung. Als "duales System" wird die Berufsausbildung an den beiden Lernorten Betrieb und Berufsschule bezeichnet. Alle Jugendlichen können im Anschluß an eine Schule der Sekundarstufe I die Berufsschule besuchen. Sofern keine andere Schule der Sekundarstufe II gewählt wird, muss die Berufsschule besucht werden (Berufsschulpflicht). Die Berufsschule bietet Bildungsgänge in drei Bereichen an:
    • im Bereich der berufsvorbereitenden Grundbildung die Vorklasse zum Berufsgrundschuljahr und das Berufsgrundschuljahr;
    • im Bereich der Berufsausbildung: die Fachklassen des dualen Systems für Jugendliche mit einem Ausbildungsvertrag für einen anerkannten Ausbildungsberuf;
    • im Bereich der berufsbegleitenden Grundbildung die Klassen für Jugendliche ohne Berufsausbildungsverhältnis.
    Die Berufsschule gliedert sich in folgende Schultypen:
    • Typ Technik mit den Berufsfeldern Metalltechnik, Elektrotechnik, Bautechnik, Textiltechnik und Bekleidung, Physik, Chemie, Biologie, Drucktechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Holztechnik)
    • Typ Wirtschaft und Verwaltung (mit dem Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung; dazu gehören auch die ärztlichen Helferberufe)
    • Typ Ernährung und Hauswirtschaft (mit dem Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft)
    • Typ Sozial- und Gesundheitswesen (mit den Berufsfeldern Sozialpflege, Gesundheit und Körperpflege)
    • Typ Agrarwirtschaft (mit dem Berufsfeld Agrarwirtschaft).
    Eine Berufsschule kann Berufsfelder aus mehreren Schultypen umfassen.
    Auszubildende besuchen die für den Ausbildungsbetrieb zuständige Berufsschule. Auszubildende des gleichen Berufs werden in Fachklassen zusammengefasst. Für bestimmte Ausbildungsberufe, in denen es nur wenige Auszubildende gibt, sind Bezirksfachklassen oder Landesfachklassen eingerichtet (z. T. mit Internatsbetrieb). Weiterhin können in Einzelfällen am Unterricht des 1. und 2. Schuljahres der Fachklassen Jugendliche ohne Ausbildungsverhältnis, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Umschülerinnen und Umschüler teilnehmen. Umschülerinnen und Umschüler, die am Ende der Ausbildung eine Prüfung vor der zuständigen Stelle gemäß Berufsbildungsgesetz/Handwerksordnung (z. B. Industrie- und Handelskammer) ablegen, können zudem am Unterricht des dritten und ggf. vierten Schul-/Ausbildungsjahres teilnehmen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Grundausbildungs- und Förderlehrgängen des Landesarbeitsamtes können am Unterricht des 1. Schuljahres der Fachklassen teilnehmen, wenn keine besondere Klasse eingerichtet werden kann. Gemäß Schulpflichtgesetzt - SchpflG gilt (Auszug): § 9 Mit der Beendigung der Vollzeitschulpflicht beginnt die Berufsschulpflicht. § 11 (1) Die Berufsschulpflicht dauert für Jugendliche und Erwachsene in der Regel solange ein Berufsausbildungsverhältnis besteht, das vor Vollendung des 21. Lebensjahres begonnen wurde. (2) Die Berufsschulpflicht dauert für Jugendliche ohne Berufsausbildungsverhältnis bis zum Ablauf des Schuljahres, in dem der Schüler das 18. Lebensjahr vollendet... Die Berufsschulpflicht endet vor Vollendung des 18. Lebensjahres nach insgesamt 11 Schuljahren, wenn der Berufsschulpflichtige ein berufsbildendes Vollzeitschuljahr besucht hat. Absatz 1 bleibt unberührt. Hinweis: Bitte beachten Sie alle Regelungen des Schulpflichtgesetzes.
    Die Berufsausbildung in Betrieb und Fachklasse dauert je nach Beruf 2, 3 oder 3 ½ Jahre. Der Unterricht wird in Teilzeitform (in der Regel an 2 Wochentagen) oder durch Zusammenfassung des Unterrichts zu einem oder mehreren zusammenhängenden Unterrichtsabschnitten in Vollzeitform (Blockunterricht) erteilt. Der Unterricht in Teilzeitform umfasst in der Regel 480 Jahresstunden. An einem Tag dürfen höchstens 8 Unterrichtsstunden erteilt werden. Der Blockunterrricht wird in Abschnitten von 12 bis 14 Wochen pro Schuljahr erteilt (mit mindestens 5 Unterrichtstagen pro Woche und 30 bis 35 Wochenstunden Unterricht). Unterrichtet wird in folgenden Lernbereichen:
    • berufsübergreifender Bereich (Religionslehre, Politik, Deutsch, Sport)
    • berufsbezogener Bereich (berufsbezogene Fächer)
    • Wahlbereich
    Die Fachklassen des dualen Systems der Berufsausbildung vermitteln Schülerinnen und Schülern in einem Berufsausbildungsverhältnis den schulischen Teil der Berufsausbildung (Grund- und Fachbildung) gemäß § 1 Abs. 5 BBiG verbunden mit dem Berufsabschluss, der dem Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss nach Klasse 10 - gleichwertig ist. Im Rahmen des Differenzierungsbereiches kann Stützunterricht zur Sicherung des Ausbildungszieles erteilt werden.

    Unabhängig davon erwerben Auszubildende in der Berufsschule den Berufsschulabschluss, wenn ihre Leistungen am Ende des Bildungsganges in allen Fächern mindestens „ausreichend“ oder in nicht mehr als einem Fach „mangelhaft“ sind.

    Mit dem Berufsschulabschluss erwerben Schülerinnen und Schüler den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife), wenn sie eine Berufsschulabschlussnote von mindestens 3,0 erreichen, die Berufsabschlussprüfung bestanden haben und die für den mittleren Schulabschluss notwendigen Englischkenntnisse nachweisen. Die obere Schulaufsichtsbehörde kann zulassen, dass an die Stelle von Englisch eine andere Fremdsprache tritt.
    StD Stefan Wilke
    Bereichsleiter Berufsschule
    Mail: Stefan Wilke

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